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Chronische Niereninsuffizienz: Definition und Schweregrade

Was ist eine Chronische Niereninsuffizienz?

Chronische Niereninsuffizienz bedeutet einen voranschreitenden Leistungsverlust der Niere. Die Niere verliert dabei ihre Funktion, Abbaustoffe auszuscheiden, die beim Stoffwechsel entstehen und mit dem Harn ausgeschieden werden müssen. Diese sogenannten harnpflichtigen Stoffe sind zum Beispiel Kreatinin, das beim Muskelstoffwechsel entsteht, Harnstoff und Harnsäure. Funktioniert bei einer chronischen Niereninsuffizienz die Ausscheidung dieser Substanzen nicht mehr richtig, steigt die Konzentration dieser Stoffe im Blut an. Unbehandelt führt das auf Dauer zu einer Vergiftung des Körpers. Die häufigsten Ursachen für eine chronische Niereninsuffizienz sind Diabetes, Bluthochdruck - etwa als Folge von Übergewicht (Adipositas) -, Entzündungen der Niere und Schädigungen durch Medikamente.
 

Fünf Stadien der chronischen Niereninsuffizienz

Ärzte teilen die chronische Niereninsuffizienz in fünf Stadien ein. Die Einteilung erfolgt nach einem bestimmten Laborwert, dem GFR-Wert (Glomeruläre Filtrationsrate). Dieser zeigt an, wie wirkungsvoll die Nieren das Blut von harnpflichtigen Substanzen reinigen und mit dem Urin ausscheiden. Der normale GFR-Wert für Kreatinin liegt bei 95 bis 110 ml/min: Die Nieren reinigen in diesem Fall mindestens 95 ml Blut pro Minute von Kreatinin.
 

Stadium 1 der chronischen Niereninsuffizienz

  •  GFR-Wert über 90 ml/min. 
  •  Bereits im Anfangsstadium wichtig: Dem Fortschreiten der Niereninsuffizienz entgegenwirken.
  •  Zugrundeliegende Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck behandeln
  • Ernährungshinweise befolgen, um Übergewicht als wichtigen Mitverursacher dieser Erkrankungen zu reduzieren.
     

Stadium 2 der chronischen Niereninsuffizienz

  • GFR-Wert von 60 bis 89 ml/min 
  • konsequenten Behandlung der zugrundeliegenden Erkrankung
  • nierenschonende Lebensweise
     

Stadium 3 der chronischen Niereninsuffizienz

  • GFR-Wert zwischen 30 und 59 ml/min 
  • meist bereits Beschwerden wie Müdigkeit und eingeschränkte Leistungsfähigkeit. 
  • Medikamente, die über die Nieren ausgeschieden werden, kann der Betroffene möglicherweise nur noch eingeschränkt einnehmen. 
  • In diesem Stadium der chronischen Niereninsuffizienz ist das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöht.

Stadium 4 der chronischen Niereninsuffizienz

  • GFR-Wert von 15 bis 29 ml/min 
  • verstärkte Symptome wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Juckreiz und Schmerzen. 
  • Wassereinlagerungen, etwa an den Beinen oder im Gesicht, können entstehen. 
  • Weil die Nieren harnpflichtige Stoffe nicht mehr richtig ausscheiden, sind Organe und Körperfunktionen möglicherweise beeinträchtigt. 
  • Die Behandlung mit Medikamenten sowie angepasste Ess- und Trinkgewohnheiten sind jetzt dringend notwendig, um die Funktion der Niere zu stabilisieren.
     

Stadium 5 der chronischen Niereninsuffizienz

  • GFR-Wert kleiner 15 ml/min = Nierenversagen, es droht eine Vergiftung des Körpers. 
  • Die Nierenfunktion muss durch Dialyse (künstliche Blutwäsche) ersetzt werden oder die Transplantation einer Spenderniere ist notwendig.

Individuelle Therapie bei Diabetes, Nierenerkrankungen und Adipositas

  • In unserem Zentrum für Diabetes, Nephrologie und Adipositas behandelt Sie unser fachärztliches, psychologisches und pflegerisches Team sowie unsere Diät- und Ernährungs-, Sport- und Physiotherapeut*innen nach einem individuellen Therapiekonzept.
  • Wenn Diabetes, Nierenerkrankungen die Psyche zu schwer belasten, unterstützen wir Sie mit unserer verhaltensmedizinisch-orientierten Therapie. Hier erfahren Sie mehr: Diabetes, Nierenerkrankungen, Adipositas – Was macht das mit der Psyche?
  • Wir behandeln Sie auch nach einer Nierentransplantation. In unserem Artikel erfahren Sie mehr über die Nachsorge nach Nierentransplantation und Lebendspende.

Unsere Experten

Dieser Ratgebertext entstand in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med Jürgen Wagner und Prof. Dr. Martin Bek.

Prof. Dr. med. Jürgen Wagner

Prof. Dr. med. Jürgen Wagner

Prof. Dr. med Jürgen Wagner ist Chefarzt der MEDICLIN Staufenburg Klinik. Als Facharzt für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Nephrologie, Diabetologie (DDG) und Hypertensiologie (DHL) verfügt er über langjährige Erfahrung und tiefgreifende Fachkenntnis in der Behandlung von Menschen mit Nierenerkrankungen, Diabetes und Adipositas.


Prof. Dr. Martin Bek

Prof. Dr. Martin Bek

Prof. Dr. Martin Bek ist Oberarzt Innere Medizin der MEDICLIN Staufenburg Klinik. Als Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Nephrologie verfügt er über umfassende klinische Erfahrung in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Nierenerkrankungen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind außerdem Transplantationsmedizin und Hypertensiologie.

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