Informationen für einweisende Ärzte und Klinik- und Sozialdienstmitarbeiter

Informationen für einweisende Ärzte und Klinik- und Sozialdienstmitarbeiter

Wir legen Wert auf eine gute Kommunikation mit unseren zuweisenden Kollegen. Bei Fragen zu Ihren Patienten oder bei organisatorischen Anliegen stehen wir gerne zur Ihrer Verfügung.

Ihr Kontakt in die MEDICLIN Staufenburg Klinik

Die MEDICLIN Staufenburg Klinik ist eine Rehabilitationsklinik für Innere Medizin, gegliedert in die Abteilungen für:

  • Onkologie
  • Uro-Onkologie
  • Diabetologie
  • Nephrologie
  • Adipositas
  • Orthopädie

Unser Leistungsspektrum

Indikationen

Onkologie und Urologie

AHB-Indikationen und Nicht-AHB Indikationen

  • Bösartige Erkrankungen der Niere, der ableitenden Harnwege und der männlichen Genitale (1d d)
    • C 61 Prostata-Carcinom
    • C 64 Nierentumoren
    • C 67 Harnblasen-Carcinom
    • C 62 Hoden-Tumoren
    • C 60 Penis-Carcinom
    • C68 Sonstige
  • Onkologische Krankheiten der Brustdrüse (11 e)
    • C 50.0 bis C50.9 (regionale Zulassung für Brustzentrum Offenburg)
  • Krankheiten der Niere und Zustand nach Operationen an Nieren, ableitenden Harnwegen und der Prostata (9)
    • N 00 bis N 51 bei Erfüllung der zusätzlichen AHB-Voraussetzungen
  • Maligne Systemerkrankungen (Leukämien, maligne Lymphome) und Z. n. Stammzelltransplantation ICD10 C81 bis C96
  • Bösartige Neubildungen der Schilddrüse und sonstiger endokriner Drüsen ICD10 C73 bis C75
  • Tumore des weiblichen Genitale (11f)
    • Ovarialkarzinom C56
    • Zervixkarzinom C53
    • Endometriumkarzinom C54
    • Vulvakarzinom C51
    • Vaginalkarzinom C52
  • Tumore des Knochens (11a)
    • Primäre und sekundäre Knochen- und Weichteiltumore
    • C40-C41.9

Besonderheiten

  • Rehabilitation nach Mainz-Pouch I-Anlage
  • Auf Anfrage können auch gastroenterologische Tumorerkrankungen behandelt werden, da Stomatherapeutinnen vorhanden sind. Unser internistischer Onkologe gewährleistet die fachärztliche Betreuung. Wenn endoskopische Untersuchungen notwendig sind, werden diese durch externe Kooperationspartner durchgeführt.

Innere Medizin mit Stoffwechsel, Nephrologie und Orthopädie

AHB-Indikationen

  • E 10-14 Diabetes mellitus mit unzureichender Stoffwechselkontrolle
  • N 00 bis N 29 primäre und sekundäre Erkrankungen der Niere (8) mit erheblichen Funktionseinschränkungen

Nicht AHB-Indikationen

  • Stoffwechselerkrankungen
  • E 10 Diabetes mellitus Typ-1
  • E 11 Diabetes mellitus Typ-2 mit und ohne Insulinbehandlung
  • E 66 Adipositas
  • Nierenerkrankungen
  • N 18.1 bis 18.5 Chronische Niereninsuffizienz, CAPD wird im Haus durchgeführt, Haemodialyse in Kooperation mit dem Nephrologischen Zentrum Offenburg

Krankheiten des Kreislaufsystems

  • I 10 - 15 Hypertonie
  • I 20 - 25 Ischämische Herzkrankheiten
  • I 70 - 79 KH der Arterien, Arteriolen und Kapillaren

Erkrankungen des Bewegungsapparates

  • M 15 - 19 Arthrose
  • M 40 - 54 degenerative Wirbelsäulenerkrankungen
  • M0 bis M25, M80-M94 Endoprothetik bei Gonarthrose, Coxarthrose und nach Wirbelsäulenoperationen

Neuropathien als Begleiterkrankung

  • Polyneuropathie bei andernorts klassifizierten Krankheiten z.B. bei Neubildungen, Diabetes, Urämie und Stoffwechselkrankheiten (G63.1 bis 3 und G63.8)

Besonderheiten

  • anerkanntes Schulungszentrum der Deutschen Diabetesgesellschaft für Diabetes mellitus Typ-1 und Typ-2
  • Behandlungszentrum Stufe II der Deutschen Diabetesgesellschaft

Besondere Schwerpunkte

Schwerpunktzentrum Diabetes, Nierenerkrankungen und Adipositas
  • Spezialisiert auf die Rehabilitation dieser oft miteinander zusammenhängenden Krankheitsbilder
  • Zulassung der Deutschen Rentenversicherung für die Rehabilitation bei Stoffwechselerkrankungen
  • In BadenWürttemberg die einzige Klinik für Anschlussheilbehandlungen (AHB) endokriner Krankheiten wie Diabetes mellitus mit Zulassung der Deutschen Rentenversicherung
  • Zertifizierung als Diabetologikum DDG
  • Personal, Ausbildung und Schulung mit Spezialisierung auf die Behandlung von Patienten mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 und Folgeerkrankungen
  • Insulinpumpenschulung bei Typ1 Diabetikern
  • Betreuung von diabetischen Fußpatienten
  • Bei Adipositas (Übergewicht) bieten wir ein umfangreiches, fachübergreifendes, verhaltenstherapeutisch gestütztes Programm zur Gewichtsreduktion an.
Nachsorge bei Nierentransplantationen

Einzige Klinik im Südwesten von Deutschland mit der Zulassung zur AHB für Patienten nach Nierentransplantation und Lebendspende

Urologie und Niere
  • Besondere Zusammenarbeit von Urologie und Nephrologie
  • spezialisiert auf die Behandlung der fortschreitenden chronischen Niereninsuffizienz in Zusammenhang mit urologischen Erkrankungen oder Operationen
Behandlung bei fortschreitendem Funktionsverlust der Niere und Dialyse
  • Behandlung und Nachsorge von Patienten mit fortschreitender chronischer Niereninsuffizienz aufgrund von Nierenerkrankungen, in Zusammenhang mit Diabetes, aber auch urologischen Erkrankungen oder nach Operationen.
  • Nachsorge bei Dialysepatienten und Patienten mit Bauchfelldialyse
MOON Konzept
  • Enge, interdisziplinäre Betreuung von Patienten mit multiplem Myelom (Plasmozytom) durch Onkologen, Orthopäden und Nephrologen.
Mammakarzinom und Nachsorge bei gynäkologischen Tumoren
  • Frauenheilkundliche fachärztliche Betreuung im Haus
  • enge Zusammenarbeit von Onkologie und Gynäkologie
  • besondere Beachtung von Komplikationen und Nachfolgekrankheiten
Spezialisiert auf Nachsorge uro-onkologischer Erkrankungen
  • insbesondere auf dem Gebiet der Kontinenztherapie
  • Zusammenarbeit mit allen renommierten Zentren in Südwestdeutschland
  • Etablierte Rehabilitation zur Nachsorge bei allen Formen der Harnableitung nach Blasenentfernung (z.B. Ersatzblase)

Komplexe Rehabilitationspatienten

  • Versorgung von Patienten mit stark eingeschränkter Beweglichkeit mit erhöhtem Pflegebedarf zu Anfang der Rehabilitation, nach Operationen oder langwierigen stationären Behandlungen
  • Patienten ohne Frühmobilisation, aber rehafähig mit guter Rehaprognose
  • (zimmermobile) adipöse Patienten bis 250 kg Körpergewicht
  • Patienten mit offenen Wunden und Besiedlung durch Problemkeime (MRE)

Nachsorge bei Patienten mit Knochentumoren und Knochenmetastasen

  • Fokus auf Patienten mit primären Knochen und Weichteiltumoren
  • Prothesenanpassung und Gehtraining, Schmerztherapie
  • Gemeinsame Betreuung durch Onkologie und Orthopädie

Verträge & Einweisung

Die MEDICLIN Staufenburg Klinik ist nach § 30 GeWO zugelassen und hat folgende Vereinbarungen:

  • Versorgungsvertrag gem. § 111, 2 SGB V mit allen gesetzlichen Krankenkassen
  • Belegungsvertrag mit der Deutschen Rentenversicherung
  • Anerkennung nach der Beihilfeverordnung, d.h. die Klinik ist beihilfefähig

Die Klinik ist von der Deutschen Rentenversicherung Bund für folgende Erkrankungen als AHB-Klinik anerkannt:

  • Bösartige Erkrankungen der Niere, der ableitenden Harnwege und der männlichen Genitale (11 d)
  • Onkologische Krankheiten der Brustdrüse (11 e)
  • Erkrankungen des weiblichen Genitale (11f)
  • Maligne Systemerkrankungen (11k)
  • Schilddrüsenkrebs (11l)
  • Primäre und sekundäre Krankheiten der Niere nach akutem Ereignis bei Chronifizierungsgefahr (8)
  • Krankheiten der Niere und Zustand nach Operationen an Nieren, ableitenden Harnwegen und Prostata (9)
    • Zustand nach Operationen an Nieren und ableitenden Harnwegen nach Abschluss der postoperativen Phase
    • Zustand nach Prostata-Operationen nach Abschluss der postoperativen Phase und Blasenentleerungsstörungen bzw. fortbestehenden Beschwerden
  • Stoffwechselerkrankungen (6)
    • Diabetes mellitus insulinbehandelt mit Einstellungsschwierigkeiten
  • Nierentransplantation und Lebendspende (13a)

Die Krankenkassen belegen unsere Klinik zusätzlich mit AHB-Patienten bei

  • endoprothetischem Gelenkersatz der Hüft- und Kniegelenke
  • operativ behandelten Frakturen
  • onkologischen Erkrankungen aller Organsysteme
  • und für die Rehabilitation nach komplexen internistischen Erkrankungen
  • als stationäre medizinische Vorsorgemaßnahme nach § 23, Abs. 4, SGB V, Kostenträger: alle gesetzlichen Krankenkassen
  • als stationäre medizinische Rehabilitationsmaßnahme nach § 40, Abs. 2, SGB V, Kostenträger: alle gesetzlichen Krankenkassen
  • als vollstationäre Behandlung lt. Einweisung, Kostenträger: DRV-Bund, gesetzliche Krankenkassen und private Krankenversicherungen
  • als teilstationäre Behandlung lt. Einweisung, Kostenträger: DRV-Bund, gesetzliche Krankenkassen und private Krankenversicherungen
  • als Anschlussheilbehandlungsmaßnahme (AHB), Kostenträger: DRV-Bund, alle gesetzlichen Krankenkassen und private Krankenversicherungen
  • als Privatpatient (beihilfefähig)
  • als Selbstzahler im Rahmen unserer sogenannten Plusprogramme. Diese Angebote werden verschiedenen medizinischen und präventiven Ansprüchen gerecht.

Anschlussheilbehandlung (AHB)

Sie sind Arzt oder Sozialdienstmitarbeiter einer zuweisenden Klinik und möchten Ihren Patienten bei uns anmelden?

  • Bitte nehmen Sie telefonisch Kontakt mit uns auf: Tel. 0781/473235 (Patientenaufnahme)
  • Bitte schicken Sie uns den AHBAntrag und den AHB-Befund nach telefonischer Rücksprache.
  • Wenn die Erklärung für die Kostenübernahme vorliegt, bzw. die sozialversicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, stimmen wir den Aufnahmetermin mit Ihnen ab.

Ziel ist ein nahtloser Übergang zur Reha. Wir vergeben Aufnahmetermine in der Regel zeitnah, um Wartezeiten zu vermeiden.

Sonderfälle

AHB-Maßnahmen für Versicherte der Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, Knappschaft Bahn, See und Post und der Krankenkassen müssen vorab beim jeweiligen Kostenträger beantragt werden.

Patienten mit einer privaten Krankenversicherung und Ansprüchen bei der Rentenversicherung müssen beim Rentenversicherungsträger eine Anschluss-Gesundheits-Maßnahme (AGM) beantragen. Auch nach der Entlassung aus dem Akutkrankenhaus kann der Klinikarzt innerhalb von sechs Wochen eine AGM-Maßnahme bei der Deutsche Rentenversicherung Bund beantragen.

Stationäre Rehamaßnahmen 

Stationäre Rehabilitationsmaßnahme gemäß § 40, Abs. 2. SGB V
Stationäre Vorsorgemaßnahme gemäß § 23, Abs. 4. SGB V

Für diese Patienten müssen Sie als betreuender niedergelassener Arzt vorab einen Antrag bei der zuständigen Krankenkasse auf Gewährung einer stationären Rehabilitationsmaßnahme stellen, gemäß SGB V, § 40, Absatz 2 oder gemäß SGB V, § 23, Absatz 4.

Selbstzahler

Wir behandeln auch Patienten ohne Kostenübernahmeerklärung durch eine Krankenkasse oder einen Rentenversicherer. In diesem Fall verrechnen wir die Leistungen direkt mit dem Patienten. Bitte fragen Sie nach unseren Angeboten und Arrangements für Selbstzahler.

MEDICLIN Rehabetten-Portal: Online-Anmeldung Ihrer Patienten

  • Registrieren Sie sich unter www.freie-rehabetten.de und reservieren Sie rund um die Uhr in wenigen Minuten ein Bett für Ihren Patienten in einer unserer Kliniken.
  • Das Portal zeigt Ihnen tagesgenau alle verfügbaren Betten in der gewünschten Klinik an. Aus den verfügbaren Terminen wählen Sie Ihren Wunschtermin aus.
  • Zu vielen unserer Kliniken liefern wir Informationen, u.a. zu Schwerpunkten, Leistungen, Lage und Ausstattung.
  • Sie geben die Reservierungsdaten Ihres Patienten ein und schicken die Reservierungsanfrage anschließend ab.
  • Die Befundunterlage senden Sie bitte per Fax an die Klinik.
  • Wir prüfen die Rehafähigkeit Ihres Patienten und informieren Sie per E-Mail über den Status Ihrer Reservierung.
  • sichere Datenübertragung: Persönliche und medizinische Daten, die Sie über das Portal versenden, sind sehr sensibel. Wir schützen die Daten mit einer sicheren SSL-Verschlüsselung. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung auf www.freie-rehabetten.de.

Wenn Sie Fragen zur Registrierung, Anmeldung oder Nutzung haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an rehabetten-portal@mediclin.de. Wir beantworten gerne Ihre Fragen.

Unsere Kooperationspartner

Ihre Ansprechpartner


Prof. Dr. med. Jürgen Wagner

Prof. Dr. med. Jürgen Wagner

Chefarzt Innere Medizin

Wulf Meueler

Wulf Meueler

Kaufmännischer Direktor

Susanne Moser

Susanne Moser

Leitung Aufnahme

Dr. med. Thomas Jörg Helling

Dr. med. Thomas Jörg Helling

Leitender Oberarzt Innere Medizin

Jens Leiendecker

Jens Leiendecker

Oberarzt Urologie

Dr. med. Felix Günther

Dr. med. Felix Günther

Oberarzt Innere Medizin

Dr. med. Jasmin Doll

Dr. med. Jasmin Doll

Oberärztin Hämatologie/Onkologie

Dr. med. Dietmar Schwörer

Dr. med. Dietmar Schwörer

Oberarzt Gynäkologie

Dr. med. Andrzej Remiszewski

Dr. med. Andrzej Remiszewski

Oberarzt Orthopädie

Dr. med. Inge Pilz

Dr. med. Inge Pilz

Betriebsärztin

Hans-Joachim Gornowitz

Hans-Joachim Gornowitz

Beauftragter für Medizinproduktesicherheit