Risikofaktoren für Brustkrebs
Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren für Brustkrebs. Einige Risikofaktoren, die die Entstehung eines Mammakarzinoms begünstigen, können Sie beeinflussen. Diese beeinflussbaren Faktoren wie Ernährung, Nikotin- und Alkoholkonsum sollten unbedingt auch von jüngeren Frauen ernst genommen werden, da sie maßgeblich zur Entstehung von Brustkrebs beitragen. Andere Risikofaktoren für Brustkrebs lassen sich gar nicht oder nicht leicht beeinflussen.
- Rauchen: Wie bei vielen Krebsarten gehört das Rauchen auch zu den Risikofaktoren bei Brustkrebs. Je früher Mädchen mit dem Rauchen beginnen, desto höher ist das Risiko, später an einem Mammakarzinom zu erkranken.
- Alkohol: Bei einer täglichen Menge von mehr als 10 g Alkohol steigt das Brustkrebsrisiko deutlich an – doch auch kleinere Mengen, wenn auch geringfügig, erhöhen das Risiko eines Mammakarzinoms.
- Übergewicht: Frauen, die an Übergewicht (BMI > 27) leiden, erkranken häufiger an einem Mammakarzinom – vor allem tierische Fette erhöhen den Östrogenspiegel und somit das Brustkrebs-Risiko.
- Hormonpräparate: Hormonpräparate wie die Antibabypille und Medikamente gegen Wechseljahresbeschwerden können das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen.
- Körpereigene Hormonproduktion: Das Brustkrebsrisiko steigt geringfügig an bei:
- Kinderlosigkeit
- Geburt des ersten Kindes nach dem 32. Lebensjahr
- Einsetzen der Regelblutung vor dem 11. Lebensjahr
- Eintritt der Wechseljahre nach dem 54. Lebensjahr
- Erblicher Brustkrebs: Etwa fünf bis zehn Prozent aller Mammakarzinome sind erblich bedingt. Veränderungen im BRCA1- und BRCA2-Gen sind die häufigsten Mutationen für genetisch bedingten Brustkrebs. Wenn in Ihrer Familie mehrere Frauen betroffen sind, können Sie sich in einer sogenannten genetischen Beratung über Brustkrebs aufklären lassen und einen Gentest machen lassen.