Urologie
Klinikfinder
Urologische Krebsarten: Blasenkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Hodenkrebs
Drucken Drucken Artikel versenden Artikel versenden

Onkologie/Urologie

Etwa 30 Prozent aller Menschen in Deutschland erkranken im Laufe ihres Lebens an Krebs. Der Umgang mit dieser Krankheit hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich verändert. Obwohl die Medien täglich darüber berichten und der Patient (schon aus juristischen Gründen) vor jeder Krebs-Behandlung über die Art seiner Erkrankung aufgeklärt wird, ist Krebs weiterhin ein Tabu-Thema, das viel Angst auslöst.

Da eine Krebserkrankung zumindest in den Frühstadien keine Beschwerden verursacht und sehr oft als Zufallsbefund (z. B. bei der Vorsorgeuntersuchung) entdeckt wird, trifft sie jeden Menschen überraschend.

Tumor-Therapie

Die Tumor-Therapie (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung) hinterlässt bei jedem Patienten, auch wenn sie erfolgreich war und zu einer Rückbildung oder gar Heilung geführt hat, deutliche Spuren. Es bestehen vorübergehende Beschwerden wie z.B. Schmerzen, Wundheilungsstörungen, Inkontinenz oder gar dauerhafte Behinderungen und Einschränkungen, wie z.B. ein Stoma für Urin oder Stuhlgang, herabgesetzte körperliche Leistungsfähigkeit, Impotenz.

Die Konfrontation mit der Krankheit und dem Thema Tod, das damit assoziiert wird, führt zu starken seelischen Belastungen. Diese werden dem Patienten oft erst dann richtig bewusst, wenn die Behandlung im Akut-Krankenhaus beendet ist. Der Patient selbst und seine häusliche Umgebung sind in aller Regel mit der Fülle dieser Probleme überfordert.

An diesem Punkt setzt die Rehabilitation der Onkologie/Urologie ein, die den Patient ausgehend von seiner körperlichen, psychischen und sozialen Situation ganzheitlich betrachtet und behandelt.

Behandlungsziele der Onkologie/Urologie

  • Optimierung der Rekonvaleszenzphase
  • Behandlung vorübergehender Therapiefolgen (z. B. Blutarmut, Wundheilungsstörungen, Schmerzen)
  • Informationsvermittlung (etwas über die eigene Krankheit, über Krebsentstehung, Behandlung und Nachsorge, über sinnvolle Ernährung sowie psychische Krankheitsverarbeitung zu erfahren, vermittelt Sicherheit als Ausgangsbasis, auf der die weiteren Schritte aufgebaut werden können)
  • Psycho-onkologische Betreuung (als Hilfestellung, die schwierige Situation zu bewältigen und einen eigenen Weg zu finden, werden Gruppengespräche als offener Erfahrungsaustausch angeboten, aber auch spezielle Themen, z. B. Veränderung der Kontakte im sozialen Umfeld sowie Einzelgespräche und das Erlernen von Entspannungstechniken gehören dazu)
  • Klärung sozialer Fragen (hierdurch kann eine Stabilisierung durch rechtliche und finanzielle Hilfen zur sozialen Wiedereingliederung eingeleitet werden)
  • Diagnostische Maßnahmen zur Erkennung von Komplikationen und Frührezidiven (z.B. Ultraschalluntersuchungen, Tumor-Marker)
  • Sinnvolle Freizeitgestaltung: Kreatives Gestalten, geführte Wanderungen, Konzerte usw.
Kontakt
MediClin Staufenburg
Klinik

MediClin Staufenburg Klinik

Burgunderstr. 24

77770 Durbach

Tel. +49 781 473 0

Tel. 0800 / 38 72 224

Zum Kontakt

Klinikfilm
Klinikfilm
Das MediClin Staufenburg Klinik-Team stellt sich vor.