Mammakarzinom - Brustkrebs
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Behandlungsmöglichkeiten Brustkrebs: Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, Hormontherapie, Antikörpertherapie
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Mamma-Karzinom/Brustkrebs

Brustkrebs (Mamma-Karzinom) ist die häufigste bösartige Krebsart bei Frauen. In Deutschland gibt es ca. 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr, dabei ist ein Drittel der betroffenen Frauen jünger als 50 Jahre. Durch frühe Diagnosestellung und konsequente Therapien haben sich die Heilungschancen für Brustkrebs in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Die Behandlungsmöglichkeiten beim Mamma-Karzinom/Brustkrebs umfassen Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, Hormontherapie und Antikörpertherapie. Einzeln oder je nach Krankheitsart und -stadium miteinander kombiniert, sind sie heutzutage effektiver und können verträglicher verabreicht werden. Die abschließende Heilungsphase kann durch unterstützende Maßnahmen gefördert werden.

Während der Hormontherapie treten oft Wechseljahrbeschwerden, Schlafstörungen, Nervosität oder Konzentrationsstörungen auf. Zusätzlich geben Patientinnen bei Mamma-Karzinom Probleme wie Angst, Enttäuschung über die Reaktionen der Umwelt sowie Sorge um die Familie an.

Diese seelischen Komplikationen sind meist nicht akut, durch einen Arztbesuch oder ein Medikament zu lösen. Hier bietet die onkologische Rehabilitation den Freiraum, die Verluste an körperlicher und seelischer Kraft wieder zurück zu gewinnen. Dies geschieht mit Hilfe eines individuell erstellten Behandlungskonzeptes.

Aufgaben der Rehabilitation bei Mamma-Karzinom

  • Reduktion von körperlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen
  • Verbesserung der Kompensationsmöglichkeiten, zur Verringerung von Einschränkungen des sozialen und beruflichen Lebens
  • Aktive Beteiligung am Heilungsprozess durch Anleitung und Schulung
  • Förderung der Eigenverantwortung und Mobilisierung verbliebener Leistungsfähigkeit
  • Integration medizinischer Therapien in die Rehabilitation

Spezielle Angebote für Brustkrebs-Patientinnen

In einem regelmäßig stattfindenden fachärztlich geleiteten „Brustkrebsforum“ haben Patientinnen die Möglichkeit, Informationen zur individuellen Erkrankung, stadiengerechter Therapie und notwendiger Nachsorge sowie ggf. Hilfsmittelversorgung zu erhalten.

In einer weiterführenden Veranstaltung können unter Anleitung einer Diplom-Psychologin bzw. Psychologen nichtmedizinische, seelische Probleme, die im Verlauf der Erkrankung entstanden sind, behandelt werden.

Ergänzt wird das gesamte Therapie-Diagnostik- und Anwendungsprogramm durch ein vielfältiges Freizeitangebot unter Einbeziehung der Natur, kultureller Sehenswürdigkeiten und Orte am Fuße des Schwarzwaldes.

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